Wie wird mit meinen Daten umgegangen!

Ihr könnt uns glauben, dass die Verhandlungen der AStA-Vertreter und den übrigen Beteiligten an manchen Stellen lang und zäh waren. Ganz besonders beim Thema Datenschutz. Am Ende haben sich der AStA und der Verkehrsverbund in Kooperation mit der Uni-Verwaltung und dem itmc unter Aufsicht des Datenschutzbeauftragten der Uni auf folgende Datenverarbeitung geeinigt.Datenschutz

Zuerst müssen sich die Studierenden erflogreich zurückmelden. Ist dies geschehen werden folgende Daten der Studierenden von der Hochschulverwaltung durch die Hochschulverwaltung(und nicht den Verkehrsverbund) verwendet um ein SemesterTicket NRW zu erzeugen: Vorname, Name, Geschlecht, Geburtsdatum und Name der Hochschule sowie eine Datenreferenznummer und die eigentliche Ticketnummer.

Die eigentliche Ticketnummer wird der Hochschulverwaltung in einem Nummernkreis vom Verkehrsverbund zur Verfügung gestellt. Mit diesen zumindest 22.000 Nummern kann die Hochschulverwaltung auch nur für 22.000 Studies Tickets erzeugen.

Die Datenreferenznummer ist nicht die Matrikelnummer sondern eine eigens für das Semesterticket NRW jedem Datensatz der Studierenden extra zugefügte Referenznummer. Diese Nummer wird später vom Verkehrsverbund gespeichert und dient dazu eine Verbindung zwischen zahlendem und damit fahrtberechtigtem Studi und einer gültigen Ticketnummer des Verkehrsverbundes in Zweifelsfällen herstellen zu können.Serverschränke

Um das Ticket zu erzeugen sendet die Uni-Verwaltung die genannten Daten zu einem in der Datenhoheit der Uni-Verwaltung befindlichen Server, welcher die gesendeten Daten in gültige Tickets umwandelt und diese gültigen Tickets an die Uni-Verwaltung bzw. das itmc zurücksendet. Dieser Server steht bei der DOKOM21 in gesicherten Räumen eines vom Landesdatenschutzbeauftragten linzensierten Dortmunder Unternehmen. Mitarbeiter dieser 100%igen Tochter der Dortmunder Stadtwerke haben keinen Zugriff auf den Ticketerzeugungsprozess.

Nachdem ein Ticket erzeugt wurde und an die Uni-Verwaltung bzw. das itmc zurückgesendet wurde, werden alle Daten auf dem Server gelöscht außer der Datenreferenznummer und der Ticketnummer. Diese beiden Nummern werden nun an den Server des Verkehrsverbundes gesendet, woraufhin die Scangeräte der SchaffnerInnen /ZugbegleiterInnen mit neuen gültigen Ticketnummern versehen werden.

Die an das itmc gesendeten gültigen Tickets werden nun per UniMail an die jeweiligen Studierenden versendet.

Sollte ein Studierender seine erhaltene Mail gelöscht haben und sein ausgedrucktes Ticket verloren haben, kann er oder sie sich über www.myitmc.tu-dortmund.de ein neues Ticket erzeugen. Dafür wird der oben beschriebene Prozess erneut ausgelöst – diesmal jedoch nur für einen Studi und nicht für fast alle Studies wie vor Semesterstart.

Wir hoffen diese Verfahrensbeschreibung möglichst verständlich formuliert zu haben und bitten die Techniker unter euch keine mails zu senden á la “So kann man das aber eigentlich nicht sagen”. Die Beschreibung dient zur allgemeinen Verständlichkeit.